Seit Mitte August heißt es seitens der Bezirks-SPÖ es gäbe am 15.9. um 18.00 Uhr im EKZ Simmering eine Bürgerversammlung zur B228. Dort sollen alle Ergebnisse zur Verkehrsuntersuchung offengelegt werden.
Die BI ist nicht Gastgeber ladet aber alle Interessierten ein, zu kommen und Bedenken auszusprechen!
Wann: Kommenden Mittwoch, 15.9. um 18.00 Uhr
Wo: EKZ Simmering (in irgendeinem Veranstaltungsraum)
Scheinbar hofft die SPÖ, dass möglichst wenige Leute kommen, denn die versprochene Einladung des gesamten Grätzels (Gasometer, Ville verdi usw.) per Flugblatt ist bis heute nicht in unseren Postkästen gelandet. Eine Bürgerbeteiligung ohne Bürger – mal was anderes.
BzVst. Angerer am 13.09.2010 zu dem Vorwurf die AnrainerInnen nicht eingeladen zu haben: Angerer_Bürgerbeteiligungsverfahren zur B228
Anmerkung zum Thema Bahnverschub: Von unserer Wohnung aus hat man einen hervorragenden Blick auf die Gleise der Schlachthausbahn.
Da ich meinen Tag selten vor 02:00 Uhr beende, beobachte ich unregelmäßig auch die derzeitigen Verkehrsbewegungen auf der Trasse, die meiner Schätzung nach bei etwa 1-2 Zügen pro Woche liegen sollten, die auf die Gleise geschoben werden und dann wieder in der Nacht verschwinden. – Sieht witzig aus, stört mich persönlich aber nicht in meiner Lebensqualität…
Grundsätzlich sollte man (mir fehlen leider die Kontakte) vielleicht einmal herausfinden, wie viel Gleis-Meter die ÖBB dort wirklich benötigen, um den (defacto bereits laufenden) Verschub sicherzustellen.
So könnte man u.U. zumindest etappenweise den Panoramaweg auf den Weg bringen und hätte deutlich bessere Argumente im Gespräch mit Politik & Medien.
Heute wird das Verschubgleis ja – soweit ich das aus der Enfernung sehen kann – nur zum “Parken” einzelner Lokomotiven verwendet.
Die geplanten und genehmigten Züge zur Belieferung des Biomassekraftwerkes sollen eine Länge von 500 Metern haben – da wären dann die Gleise bis über die Eyzinggasse hinaus notwenig.